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Was ist Eigenbedarf? Für wen kann der Vermieter ihn geltend machen?

Droht Eigenbedarfskündigung?
Wohnungen

Aus Mietersicht ist die Eigenbedarfskündigung der "wunde Punkt" des eher mieterfreundlichen deutschen Mietrechts. Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Vermieter eine Eigenbedarfskündigung durchsetzen kann.

Der Vermieter muss Eigenbedarf haben. Er liegt vor, wenn der Vermieter seine Wohnung für sich, seine Familienangehörigen oder für Angehörige seines Hausstands in nachvollziehbarer Weise benötigt. Der nachvollziehbare Wunsch nach einer größeren Wohnung (bei Kinderwunsch) oder nach einem Arbeitszimmer reicht regelmäßig aus.

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts kann für Ihre Mitglieder Eigenbedarf geltend machen. Häufiger Fall: die Erbengemeinschaft. Eine juristische Person kann keinen Eigenbedarf haben. Eine Kapitalgesellschaft (GmbH, AG) kann keinen Eigenbedarf für die Anteilseigner anmelden.

Eigenbedarf kann geltend gemacht werden für Kinder, Enkelkinder, Geschwister, Kinder der Geschwister (Nichten und Neffen 1. Grades). Für Nichten und Neffen 2. Grades kann Eigenbedarf nur in besonderen Fällen geltend gemacht werden. Mehr dazu hier

Wenn der Vermieter den Eigenbedarf nur vorgibt, ohne ihn tatsächlich zu haben, ist die Eigenbedarfskündigung unwirksam. Mehr dazu hier.

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Lesen Sie hierzu den Artikel der Mietrechtler Fachanwalt Alexander Beredereck und Rechtsanwalt Dr. Fodor:

Die Rechte des Mieters und Vermieters bei Eigenbedarfskündigung.