Fachanwalt Mietrecht Berlin ++ Mietrecht Berlin Kündigung Abfindung ++ Rechtsanwalt Mietrecht ++ Beratung Mietrecht ++ Eigenbedarfskündigung
Home

Erwerb von Wohnungseigentum – Form und Eintragung im Grundbuch

„Erwerb von Wohnungseigentum“ – Form und Eintragung im Grundbuch (Serie – 3. Teil)

Ein Artikel von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Alexander Bredereck, und Rechtsanwältin Anja Mlosch.

Sie lesen Teil 3 der Artikelserie „Erwerb von Wohnungseigentum“, die Fortsetzungen erscheinen in loser Folge in den nächsten Wochen.

3. Form und Eintragung des Wohnungseigentums im Grundbuch

Sowohl für die Vertragsvereinbarung unter Miteigentümern als auch für die Tilgungserklärung des Alleineigentümers gelten strenge Formvorschriften

1.) Vertrag unter Miteigentümern

Formvorschrift des § 4 WEG:
 (1) Zur Einräumung und zur Aufhebung des Sondereigentums ist die Einigung der Be- teiligten über den Eintritt der Rechtsänderung und die Eintragung in das Grundbuch  erforderlich.
 (2) Die Einigung bedarf der für die Auflassung vorgeschriebenen Form. Sondereigentum kann nicht unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung eingeräumt oder aufgehoben werden.


Nach § 925 BGB erfolgt der Eigentumsübergang am Grundstück durch Auflassung und Eintragung ins Grundbuch. Die Auflassung meint die Einigung der Veräußerers und des Erwerbers darüber, dass das Eigentum übergeht, und muss einem Notar gegenüber erklärt werden.

Für die Begründung von Wohnungseigentum ergibt sich folglich, dass die Erklärung über die vertragliche Einigung der Miteigentümer bezüglich der Einräumung von Sondereigentum gegenüber einem Notar erfolgt und die Eintragung im Grundbuch vorgenommen wird.

Zu dieser Eintragung des Sondereigentums ist die Vorlage einer notariellen Urkunde gemäß § 29 GBO zwingende Voraussetzung, weshalb der Notar mit der Beurkundung beauftragt werden muss.

2.) Tilgungserklärung des Alleineigentümers

Hier gilt zwar nicht § 4 WEG, aber auch § 29 GBO ist zu beachten:
„Eine Eintragung soll nur vorgenommen werden, wenn die Eintragungsbewilligung oder die sonstigen zu der Eintragung erforderlichen Erklärungen durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen werden.“

Folglich ist auch die Tilgungserklärung des Alleineigentümers dem Grundbuchamt als Urkunde in notariell beglaubigter Form vorzulegen.

Die Serie wird fortgesetzt. Die gesamte Serie finden Sie hier: www.mietrechtler-in.de

Ein Artikel von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck und Rechtsanwältin Anja Mlosch, Berlin und Essen.


Gern können Sie auch unseren Vortrag zu diesem Thema oder zu anderen Themen buchen.

Wir übernehmen deutschlandweit Fälle im Miet- und Baurecht. Wir vertreten Mieter, Vermieter, Hausverwalter, Wohnungsverwalter, Makler, Bauherrn, Architekten und Bauunternehmer. In unserer Kanzlei sind unter anderem Fachanwälte für Baurecht, Verwaltungsrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht tätig.

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte

Berlin-Charlottenburg: Kurfürstendamm 216, 10719 Berlin
Berlin-Prenzlauer Berg: Prenzlauer Allee 189, 10405 Berlin
Berlin-Marzahn: Marzahner Promenade 28, 12679 Berlin

Potsdam: Friedrich-Ebert-Straße 33, 14469 Potsdam

Tel. (030) 4 000 4 999
Mail: fachanwalt@remove-this.mietrechtler-in.de

Essen: Ruhrallee 185, 45136 Essen
Tel. (0201) 4532 00 40

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

Serie wird fortgesetzt mit Teil 4: Grundbuchamt