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Kündigung wegen Vernachlässigung oder Beschädigung der Mietsache.

Kündigung auch bei Gefährdungslage
Kündigung

Fachanwalt Bredereck, Berlin: Die Vernachlässigung oder Verwahrlosung der Wohnung durch den Mieter kann einen Grund zur fristlosen Kündigung darstellen. Ist die Wohnung etwa vermüllt (Stichwort: Messi-Problem), ist oft nicht auszuschließen, dass auch Schäden an der Mietsache entstanden sind oder entstehen. In der Nachbarschaft lebenede Mieter können durch eventuell aus der Wohnung dringende strenge Gerüche belastet werden. Beides - Gefährdung der Mietsache und die Störung des Hausfriedens - können eine Abmahnung des Mieters durch den Vermieter rechtfertigen. Ist die Abmahnung erfolglos, berechtigt das den Vermieter grundsätzlich zur fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses.

Nicht jede Unordnung oder Vermüllung berechtigt zur Kündigung des Mietverhältnisses. Grundsätzlich darf der Mieter soviel Gegenstände in der Wohnung horten, wie er will. Der Mieter ist nicht zur Sauberkeit oder Ordnung verpflichtet. Nur wenn die Vermüllung oder Verwahlosung zu einer Gefahr oder Beschädigung der Mietsache und zu einer unzumutbaren Belästigung der Nachbarschaft führt, kann der Vermieter nach erfolgloser Abmahnung (ggfl. fristlos) kündigen.

Mehr Informationen zum Thema Kündigung eines Mietverhältnisses wegen Zerstörung/Gefährdung der Mietsache in einem Fachbeitrag von Mietrecht-Fachanwalt Alexander Bredereck und Rechtsanwalt Dr. Fodor, Berlin, finden Sie hier.