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Landgericht Berlin: Kündigung wegen Einbau einer Katzenklappe? 

Das Landgericht Berlin entschied in einem Urteil vom 24.9.2004 (Aktenzeichen: 63 S 199/04), dass eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses begründet ist, wenn der Mieter ohne Zustimmung des Vermieters eine Katzenklappe in die Wohnungstür eingebaut und diese Katzenklappe trotz Aufforderung und Abmahnung nicht wieder zurückbaut.

Volltext:

http://www.juris.de/jportal/portal/t/k9p/page/jurisw.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=KORE762182004%3Ajuris-r01&doc.part=K&doc.price=0.0&doc.hl=1#focuspoint

Praxistipp des Fachanwalts: Besondere Vorsicht ist geboten bei eigenmächtigen Eingriffen in die Bausubstanz. Zwar hat das Landgericht Berlin angedeutet, dass eine Kündigung in diesem Fall unter Anderem nur deshalb berechtigt war, weil die Veränderung nach Außen sichtbar war. Ein ähnlicher Umbau innerhalb der Wohnung würde für eine Kündigung des Mietverhältnisses grundsätzlich nicht ausreichen. Dennoch sollte jeder noch so kleine handwerkliche Eingriff mit dem Vermieter abgesprochen sein (dies gilt natürlich nicht für Dübellöcher in vertragsgemäßem Umfang).