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Was sollten Mieter tun, um Schimmelpilz zu vermeiden?

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Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin, mit einem Rechtstipp zum Thema Schimmelpilz.

Die Schimmelsaison hat begonnen, in vielen Wohnungen tritt wieder vermehrt lästiger Schimmelpilz hervor. Das kann verschiedene Ursachen haben. Schimmel entsteht häufig aus Feuchtigkeit heraus. Gab es also Wasserschäden in der Wohnung, die nicht ordnungsgemäß beseitigt wurden, kann sich daraus oftmals Schimmel entwickeln. Für Mieter gilt es also deshalb, solche Schäden unbedingt sofort beheben zu lassen. Abgesehen davon gibt es einige weitere Hinweise, die man beachten sollte.

Regelmäßiges Lüften in allen Zimmern: Da wäre zunächst das ordnungsgemäße Lüftungsverhalten des Mieters. Unter den Gerichten gibt es sehr vielfältige und zum Teil weltfremde Ansichten dazu, wie oft Mieter denn eigentlich ihre Wohnung zu lüften haben. Das reicht bis zu fünfmal täglich, was die Frage aufwirft, wie das eigentlich praktisch zu bewerkstelligen sein soll. Entscheidend dürfte sein, dass in regelmäßigen Abständen sämtliche Zimmer der Wohnung für jedenfalls 5 Minuten vollständig geöffnet werden. Wer als Mieter ganz sicher gehen will, die Anforderungen sämtlicher Gerichte in diesem Zusammenhang zu erfüllen, sollte sich an vier- bis fünfmaligem Lüften pro Tag orientieren.

Ordentliches Heizen in der Wohnung: Auch was das Heizen angeht, besteht Uneinigkeit in der Rechtsprechung. Wer als Mieter alle Räume der Wohnung einmal pro Tag auf 22 Grad heizt, dürfte aber auf der sicheren Seite sein. Schimmelpilz bildet sich in Folge von feuchter Luft gerne in kalten Zimmern. Deshalb sollte man auch das Schlafzimmer, das von vielen gerne eher kühl gehalten wird, hier nicht auslassen.

Kein Abdecken der Wandflächen: Zur Vorbeugung ebenfalls zu raten, ist es, an den Außenwänden keine großflächigen Möbel oder dergleichen abzustellen, ohne einen Abstand von etwa 10 cm einzuhalten. Andernfalls birgt auch dies das Risiko, dass sich dahinter Schimmelpilz bildet und ausbreitet. Kontrollieren Sie zudem regelmäßig, dass sich an den entsprechenden Stellen kein Schimmel bildet.

Nicht abwarten bei Schimmel: Hat sich einmal Schimmel gebildet, sollte man auf keinen Fall zulassen, dass dieser sich weiter ausbreitet und großflächig verteilt. Hier hilft es nicht, einfach die Miete zu mindern und auf Besserung zu hoffen. Mieter sollten sich unbedingt an einen Experten wenden und rechtlichen Rat einholen, bevor die Situation unzumutbar wird.

Spezialseite zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilz in Wohnraum und Gewerbe für Mieter: www.schimmel-anwalt.de

Auf dieser Seite finden Mieter juristischen Informationen rund um das Thema Schimmelpilz. Sie finden Tipps zum richtigen Vorgehen, zur Beweissicherung und Muster für Aufforderungsschreiben an den Vermieter, die Geltendmachung von Mietminderung, den Ausspruch einer Kündigung wegen Gesundheitsgefährdung und Erhebung einer Klage wegen Instandsetzung und Mietminderung. Daneben werden laufend aktuelle Urteile zum Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilze in Mietobjekten mit entsprechenden Kommentaren vom Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht veröffentlicht.

Schließlich bieten wir Mietern auf dieser Seite die Möglichkeit einer Begutachtung ihres Falls und der Möglichkeiten eines effektiven Vorgehens zum Pauschalpreis an.

11.9.2017

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